#8 Exzellenz im Fokus: Susann Schrader, Geschäftsführerin des Studentenwerks Schleswig-Holstein
Shownotes
In der 8. Folge vom Exzellenz im Fokus-Podcast spricht Co-Host Maximilian Hoffmeister mit Susann Schrader, der Geschäftsführerin des Studentenwerks Schleswig-Holstein.
Susann Schrader erinnert sich an eine rein analoge Mensa mit Rauchersaal und ohne Dach, spricht über die Bedeutung von hochwertigen Aufenthaltsräumen auf dem Campus und über die Rolle des Studentenwerks bei der Bewerbung der CAU als Exzellenzuniversität.
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00:00:01: Moin und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge Exzellenz im Fokus, die CHU auf Kurs zur Spitzenuniversität.
00:00:14: Mit diesem Format begleiten wir die Bewerbung der CHU um den Titel der Excellence-Universität.
00:00:19: Dazu kommen wir ins Gespräch mit Lehrenden, Studierenden und Politikerinnen immer mit der Frage im Hinterkopf was bedeutet Excellence eigentlich
00:00:25: für sie?
00:00:26: Heute schauen wir mal auf eine andere Seite von Excellence, die vielleicht nicht als erstes ins Auge fällt aber ohne die gar nichts laufen würde.
00:00:32: Wohnen, Essen, entspannen... und Hunde im Büro.
00:00:35: Mein Kost Max spricht mit Susanne Schrader, der Geschäftsführerin des Studentenwerks Schleswig-Holstein über die wichtige Rolle von Menschen, Rückzugsorten und guter Versorgung für Wissenschaft und Studium.
00:00:45: Es geht um die Zusammenarbeit mit der Universität um Ernährung, Personal Strukturen Finanzierung Standorte Und die große Frage Was macht das Studentenwerk eigentlich so besonders?
00:00:55: Viel Spaß beim Zuhören!
00:00:56: Hallo und herzlich willkommen zu unserem Podcast Exzellenz im Fokus.
00:01:00: Mein Name ist Maximilian Hofmeister, mir gegenüber sitzt gerade Frau Schrader, die Geschäftsführerin des Studentenwerks Schleswig-Holstein.
00:01:08: Ich gebe das Wort direkt an Sie.
00:01:09: Vielleicht können Sie sich vorstellen, ein paar Worte zu sagen.
00:01:12: Was machen Sie?
00:01:12: Was ist Ihre Funktion hier am Campus?
00:01:15: Vielen Dank für die Einladung.
00:01:16: erst mal!
00:01:17: Ja, mein Name ist Susanne Schrader.
00:01:18: Ich bin jetzt seit vierzehn Jahren Geschäftsführerin des Städtenwerks hier in Schleswig-Holstein und ja mit viel Spaß und Freude bei der Arbeit.
00:01:26: Ich sage immer wir haben einen tollen Arbeitsplatz beim Städtemberg weil wir den Studierenden helfen können das Studium gut über die Runden zu bringen und wir können alles außer Forschung und Lehre.
00:01:37: ansonsten bieten wir Essen, wir bieten über das Bar für Geld Wir haben Kitas für die Betreuung der Kinder der Studierende Und wir machen eine Sozialberatung.
00:01:47: Ja, von daher bringt es mir viel Spaß jetzt schon so lange dabei zu sein.
00:01:52: und ja die Themen sind jeden Tag anders und vielfältig und heute sitze ich hier und bin gespannt was sie für Fragen an mich haben!
00:02:00: fangen wir vielleicht mal an mit der Sache, die vielleicht jeder Student, jede Studentin und dementsprechend auch unsere meisten Hörerinnen und Hörern mit dem Studentenwerk assoziieren.
00:02:09: Das ist sicherlich der Mensa-Besuch.
00:02:11: Was hat das Studentenwerke denn sonst noch darüber hinaus an Angeboten zu bieten?
00:02:15: Ein paar Sachen haben Sie ja schon angesprochen ... Können Sie uns da noch mal einen kleinen Einblick geben, was
00:02:20: so?
00:02:20: Ja.
00:02:20: Ich glaube also neben dem günstigen Essen ist tatsächlich der günstige Wohnraum eines der größten Angebote das wir haben für Studierende Wir haben dreieinhalb Tausend Wohnungen in ganz Schleswig-Holstein an allen Hochschulstandorten und gerade für Erstsemester die nicht aus Schleswich Holstein kommen oder auch für internationale Studierenden Ist das extrem wichtig.
00:02:40: dass wird diese Angebote haben Und von daher extrem wichtig, würde ich sagen.
00:02:46: Auf jeden Fall!
00:02:47: Und Sie haben gerade auch schon gesagt, dass Sie Ihren Arbeitsalltag sehr genießen ein paar Einblicke darin gegeben.
00:02:52: Was ist denn so der schönste Teil an Ihrem Arbeitsalltag?
00:02:55: Was gefällt Ihnen am besten bei dem Studentenberg?
00:02:58: Das ist die Vielfalt.
00:03:00: Ich sage mal so man kann morgens einen Vorstellungstermin beim Ministerin oder beim Staatssekretär haben und dort das Thema Wohnen sehr intensiv überraten und nachmittags bin ich in der Mensa und wir sprechen mit den Mitarbeitenden über Werte... die Inhalte des Erspeisenangebots.
00:03:16: Also es ist eine unglaubliche Bandbreite an Themen und abends bin ich beim Aster beispielsweise immer eingeladen oder beim Stupper, das ist einfach spannend!
00:03:25: Es ist anstrengend, das muss ich auch sagen weil man immer wirklich zwischen den Themen hin- und her springen muss.
00:03:31: aber ja es ist ein tolles Thema, man kann viel viel Unterstützung bieten.
00:03:35: gerade Der Sinn der Arbeit ist ja heutzutage vielen ganz wichtig.
00:03:39: Und da merke ich das bei mir und auch bei ganz vielen Mitarbeitenden bei uns, dass die einfach Lust haben auf den
00:03:45: Job.".
00:03:45: Sie haben gerade gesagt hin- und wieder ist es auch mal anstrengend.
00:03:47: wenn ich so zwischen meinen Vorlesungen mal ein bisschen Freizeit habe dann gehe ich entweder gerne in Aufenthaltsräume oder in die Mensa.
00:03:53: was machen sie denn?
00:03:54: Haben sie einen Lieblingsort am Campus wo sie sich in ihren Pausen gern aufhalten?
00:03:58: Also ich mache's inzwischen so, dass ich häufiger in der Mittagspause tatsächlich eine Runde über den Campus mach.
00:04:04: Ich habe da so eine Runde, die mir gut tut und mitunter bringe ich tatsächlich auch meinen Dackel mit zur Arbeit.
00:04:11: Auch das ist bei uns möglich, dass man seinen Hund mitbringen kann, sofern die anderen Kollegen und Kolleginnen damit umgehen können, solange der Hund verträglich ist.
00:04:20: Und ja, ich hab damit angefangen und mir tut es gut!
00:04:24: Das ist auch ein Teil unserer Unternehmenskultur und von daher Thema Gesundheit der Mitarbeitenden, Thema Gesundkeit der Studierenden – dass wir das im Fokus mithaben.
00:04:33: Ich hab mich ja vor dieser Folge auch noch mal kurz über sie belesen im Internet und da habe ich rausgefunden, dass die gebürtige Renzburgerin sind.
00:04:41: Zwischenzeitlich auch mit meinen kurzen Aufenthalten in den USA hatten aber ihre Heimat immer verbunden geblieben sind.
00:04:47: Sie haben auch an der CAU studiert.
00:04:48: was hat sich denn seit ihrer Studienzeit hier so verändert?
00:04:51: Also größer viel viel größer.
00:04:53: als ich damals studierte waren es knapp sechzehntausend Studierende.
00:04:58: also heute haben wir Ich glaube, siebenundzwanzigtausend oder sowas.
00:05:01: Das ist schon eine andere Taste.
00:05:03: also das merkt man dass da viel viel mehr los ist und ich finde was ich immer noch ganz erstaunlich finde ist wie gut der Campus immer noch aussieht.
00:05:10: Also ich komme ja auch als Geschäftsführerin vielen anderen Bundesländern rum wenn wir da Fachthaarung haben etc.
00:05:16: Und wenn man dort sich die Kampi anschaut dann ist unser wirklich in einem guten Zustand hier und das freut mich einfach dass es so ist.
00:05:24: Ja, mich auch und unbedingt.
00:05:27: Und man sieht ja auch hin und wieder mal dass sich hier immer was tut.
00:05:29: wenn ich so aus dem Fenster gucke
00:05:30: sie schon super
00:05:32: modernes neues Gebäude.
00:05:35: Vielleicht nochmal wenn ich das noch einmal einfügen darf.
00:05:37: also
00:05:37: ich habe damals noch bei uns gab es Blechteller also Blech-Tablets als ich anfing hier zu studieren da kam das Essen über ein Förderband auf Blech Tabletts.
00:05:49: Nichts war digital und man stand wirklich dran mit der Schöpfle, wo das da raufgeknallt.
00:05:55: Das war dann was man hatte.
00:05:56: Es gab auch noch eine Rauchermänse.
00:05:58: Das finde ich auch ganz spannend.
00:06:00: Inzwischen ist die Mensa I hier sehr gewaltig umgebaut worden.
00:06:04: Damals gab es nur den Saal I und Saal II.
00:06:07: Der kleinere Saal war noch der Rauchersaal.
00:06:10: Da hat sich schon einiges verändert!
00:06:12: Und das dacht da drüber, das hab ich auch mal gehört.
00:06:14: Das war
00:06:15: zu meiner Zeit nicht da, nein also ich bin zweiundneinzig fertig geworden und erst danach waren die Umbauarbeiten und das war eine riesige graue Fläche.
00:06:25: Da waren irgendwelche ausgewachsenen Koniferen drauf und man konnte sich vielleicht mal hinsetzen aber es war düster.
00:06:31: und was da jetzt draus gemacht worden ist, dass ist toll sehr beeindruckend!
00:06:35: Man sieht uns bestätigen auch die Uni entwickelt sich.
00:06:38: Nun ist es ja so, dass das Studentenwerk Schleswig-Holstein bei dem Sie ja Landesgeschäftsführerin sind nicht nur in Kiel aktiv ist sondern auch noch weitere Standorte hat.
00:06:47: Welche sind das denn und was für Besonderheiten hat für sie vielleicht der Standort Kiel?
00:06:51: Naja, Kiel ist der größte Standort und unser Thematik ist oftmals, dass wir tatsächlich nicht an jedem Hochschulstandort das Vollangebot bieten können.
00:07:00: Die Zentrale Verwaltung des Studentenwerks ist auch hier in Kiehl Und mitunter ist es dann einfach schwieriger an den anderen Standorten wirklich so präsent zu sein, wie wir uns das wünschen.
00:07:13: Und es ist natürlich auch ein Thema des Personals, dass es nicht in dem Umfang gibt.
00:07:17: Das ist ein Unterschied!
00:07:18: Jetzt würde ich auch gerne mal getreue unserem Namen die Excellence in den Fokus nehmen und da interessiert mich einmal welche Rolle das Studentenwerk denn eigentlich bei der Bewerbung als Excellence-Universität hatte?
00:07:29: Inwieweit sie vielleicht auch in den Prozess eingebunden waren oder auch nicht und ob es da vielleicht auch noch Verbesserungsbedarf gibt.
00:07:36: Verwässerungsbedarf gibt es immer.
00:07:38: Wir sind bisher noch nicht so einbezogen worden, ich denke mal beim Thema Campusentwicklung waren wir sehr gut mit einbezogen und da war ja auch die Thematik der Exzellenzinitiative mit Thema und welche Räumlichkeiten und Flächen die Universität braucht.
00:07:54: aber Wie sehen die Mensen bei uns aus?
00:07:59: Was haben wir wirklich?
00:08:00: oder was hat die Universität für Möglichkeiten auch mit den Mensen eine gute Grundlage zu schaffen, dass Studierende und Forschende sich hier wohlfühlen.
00:08:10: Ich finde das wird manchmal etwas übersehen.
00:08:13: wenn ich dann nur an unsere Mensa II denke und die Absperrungen durch die Möwen dann denke ich so mein Gott was macht das für einen Eindruck und da ist dann einfach auch eine fehlende Aufenthaltsqualität.
00:08:24: Und wir hatten das eben am Anfang auch schon im Gespräch, dass sich sagt man muss sich auch mal was Gutes tun, man muss auch mal ne Pause machen und man wird dann nicht zum Mensa II gehen einmal drum rumlaufen und vielleicht noch ein Kaffee trinken oder sich zum Gespräch draußen verabreden um Wissenschaftsthemen zu fachsimpeln.
00:08:44: und da finde ich ist noch ein bisschen Nachholbedarf.
00:08:46: Und da würde ich mir wünschen, dass tatsächlich auch solche Einrichtungen wie unsere Mensen und Cafeterien auch mehr in den Fokus mitgenommen werden.
00:08:55: Ja, dabei ist das der Bereich ja um die Mensa-Zwei eigentlich ein echt schöner.
00:08:58: Ich bin selber ganz gerne im Botanischen Garten und mit dem Teich daneben an ... Ist das ja eigentlich eine schöne Ecke?
00:09:05: Das finde ich auch!
00:09:06: Da könnte man noch mehr daraus machen und nicht nur die Flächen parken ähnlich nochmal zu verschönern sondern teils tatsächlich auch die Aufenthaltsqualität der Mensen.
00:09:14: Haben
00:09:14: Sie da vielleicht schon ein paar Ideen oder Wünsche was man da machen könnte?
00:09:19: Wir hatten in den letzten Jahren gemeinsam mit der GMSH und auch dem Land waren Gelder eingestellt worden, um sowohl jetzt hier die Mensa I als auch die Mensaa II noch zu sanieren und Defizite aufzuarbeiten.
00:09:33: Weil auch wenn die Mansa I bei uns wunderschön aussieht wir haben hinten eine Technik, die ist vierzig bis fünfzig Jahre alt und die lässt sich natürlich nicht mehr so lange aufrechterhalten Notwendigkeiten, die umgesetzt werden müssen und wo wir jetzt Kürzung der Gelder erfahren haben.
00:09:51: Die uns alle sehr entsetzt haben.
00:09:54: Und nehmen wir jetzt mal an, die CHU wird in näherer Zukunft Exzellenzuniversität?
00:09:58: Was würde das für ihre Arbeit bedeuten?
00:10:00: oder was glauben Sie wie würde das die Uni vielleicht verändern?
00:10:03: also ich denke mal dass der wissenschaftliche Austausch mit anderen Hochschulen oder mit anderen Ländern zunehmen wird.
00:10:09: Also es wird internationaler noch werden und da ist natürlich wer hier zu Besuch kommt, für den ist die Mensa eins ganz gut.
00:10:17: Die Mensa zwei ist dann eher etwas abschreckend.
00:10:20: Also noch ein bisschen Luft nach oben, die vielleicht auch aus dem Kapital damit gefüllt werden könnte oder vielleicht die Motivation besteht nochmal was zu verbessern am Angebot der Mensa Zwei?
00:10:31: Ja
00:10:32: das sehe ich so.
00:10:33: Und wenn Sie eine Botschaft an die Politik jetzt senden könnten oder machen Sie das ruhig mal frei heraus, was braucht der Hochschulstandort Kiel in den nächsten Jahren?
00:10:42: Sie sehen ja auch das Ganze ein bisschen über dem Campus der CIA hinaus.
00:10:46: Was brauchen wir hier?
00:10:47: Also man muss sichtbar sein.
00:10:49: Man muss also Projekte haben, die die Öffentlichkeit interessieren und man muss glaube ich Wissenschaft noch mehr vermitteln.
00:10:57: Jetzt gibt es ja auch ... Ich glaube, inzitiative Science-Campstown.
00:11:02: Da sind wir auch mit engagiert und versuchen uns ein bisschen zu präsentieren.
00:11:06: Und da muss die Uni also sichtbar sein und ich glaube dann gehen viele Dinge auch einfacher.
00:11:11: Haben Sie vielleicht im Studentenwerk auch Überschneidungen mit der Wissenschaft oder mit der Forschung, die an der Uni betrieben wird?
00:11:17: Mitunter haben wir gemeinsame Projekte.
00:11:20: Oftmals geht es um das Thema Essen, dass wir da irgendwie Auswertung fahren und auch im Bereich Personalentwicklung.
00:11:27: Da hatten wir auch mit einer anderen Hochschule ein spannendes Projekt, wo wir evaluiert wurden weil wir ein großes... Personalentwicklungsprojekt gefördert über den ESF hatten, das wurde wissenschaftlich mit begleitet.
00:11:39: Also ich suche da schon eine Möglichkeit... Ganz
00:11:41: kurz nochmal wenn ich Sie unterbrechen darf was ist denn der ESL?
00:11:44: Der europäisches Sozialfonds und da hatten wir ein großes Projekt über drei Jahre gemeinsam mit Verdi Und inwieweit wir im Ständenwerk Thema Werte, Thema Personalentwicklung und da hatten wir unglaublich viele Workshops.
00:12:00: Also wir hatten eine Förderung von drei Millionen wo wir externe Trainer hatten.
00:12:04: also das war wirklich ein ganz gewaltiges Projekt dass auch für die Unternehmenskultur ganz viel nach vorne gebracht hat.
00:12:11: was mich auch noch mal interessieren würde und ich glaube das ist vielen unserer Hörerinnen und Hörern gar nicht so bewusst wie es denn das Studentenwerk eigentlich organisiert?
00:12:18: Das gibt ja auch diverse Mitbestimmungsmöglichkeiten.
00:12:22: Können Sie uns das vielleicht noch mal erklären?
00:12:24: Ja, ich muss sagen.
00:12:25: Ich bin da total begeistert von... Also wir sind eines der wenigen Studierenwerke bundesweit wo Studierende zu fünfzig Prozent Mitspracherecht haben.
00:12:34: also Wir haben einen kleinen Vorstand Der besteht aus einem Wissenschaftler dem Vorstandsvorsitzenden der Geschäftsführung und zwei Studierenden jeweils von Hochschulen Universität und Hochschule plus die Stellvertretung, also die monatlich sich treffen.
00:12:49: Wir haben einen Verwaltungsrat der Ummumbeih, ich glaube aktuell, forty- acht Menschen beinhaltet davon die Hälfte Studierende und die sich tatsächlich dort sehr bei uns einbringen können.
00:13:00: Also das ist bundesweit relativ einmalig.
00:13:04: Und wie erleben Sie da die Zusammenarbeit?
00:13:06: Also mir bringt Spaß.
00:13:08: Es ist wichtig, dass man den Studierenden auf Augenhöhe begegnet... ...dass einem bewusst ist das man für die Studierende da ist nicht die für uns sondern wir sind für die Studenten da und wenn man mit der Haltung rangeht dann habe ich in den letzten vierzehn Jahren also wenig Reibungspunkte gehabt.
00:13:25: Ich finde es muss den Studieren die bei uns im Ehrenamt sind klar sein, dass es auch ein Ehrenamt ist wo sie für das studierenden Werk zuständig sind.
00:13:35: die Studierenden da und deren Themen unterzubringen.
00:13:38: Sie haben hier eine Anstalt öffentlicher Rechts mit über sixhundertfünfzig Mitarbeitenden, und wenn ich dann in einem Vorstand bin, dann habe ich mit allen Themen zu tun.
00:13:47: Und das habe ich bisher immer als sehr befruchtend erlebt, dass praktisch so eine Institution sich die Meinung der Studierinnen so sehr rein holt aber auch die Studieren in Verantwortung bringt für diese Institution Und das nehme ich sehr, sehr ernst.
00:14:01: Das
00:14:02: klingt richtig gut!
00:14:03: Also auch nach einer richtig guten Vernetzung und Zusammenarbeit hier am Campus... Ich bin zuversichtlich, dass uns das auch in den nächsten Jahren voranbringt.
00:14:10: Ich hab noch eine weitere Frage zur Organisation des Studentenwerks und zwar ist es die Frage nach der nationalen Vernetzung.
00:14:16: Inwieweit arbeitet das Studentenwerk Schleswig-Holstein denn mit anderen Studierendenwerken zusammen?
00:14:21: Also,
00:14:21: das is sehr eng!
00:14:23: Es gibt achtundfünfzig Studierendwerke im ganzen Bundesgebiet, ...die unterschiedlich groß sind.
00:14:28: also wenn ich jetzt an Bochum denke... Die sind für eine Universität zuständig wir sind ein Landesstudentenwerk.
00:14:34: Das ist natürlich anders Und diese fünftig haben zusammen den Verein Deutsches Studentenwerk gegründet.
00:14:41: Das heißt, wir haben ein Dachverband der unsere Interessen mit versucht umzusetzen und bekannter machen.
00:14:47: Der organisiert auch das Miteinander.
00:14:49: Von daher ist da ein Regeraustausch.
00:14:52: Wir selber sind vernetzt im Norddeutschen Verbund, nenne ich das mal – auch aufgrund der räumlichen Nähe!
00:14:59: je nachdem, wie man mit anderen Studentenwerken sich ähnlich austauschen kann.
00:15:05: Das wächst ja auch immer über Sympathien oder ...
00:15:09: Ja und wie dringend ist denn das Interesse des Studentenwerk, Schleswig-Holstein daran dass die Uni Kiel Exzellenz Universität wird?
00:15:15: Ach also ich hab natürlich hier studiert!
00:15:18: Also mir ist das total nahe und ich freue mich wenn
00:15:21: ... Eine Herzensannelegenheit sozusagen.
00:15:22: Ja
00:15:23: so zu sagen genau... Also es ist genauso wie Ich fahre hier jeden Tag auf den Campus, freue mich dass ich immer noch in diesem Umfeld sein kann.
00:15:31: Dass es mir auch bekannt ist und von daher also ich freue mich über jeden Erfolg und das wäre eine tolle Sache und man ist ja auch schon seit vielen Jahren dabei und die Anstrengungen sind da.
00:15:43: Ich finde, jetzt muss das langsam mal klappen.
00:15:46: Ja, unbedingt!
00:15:47: Sie sagten gerade, sie sind schon seit vielen Jahren dabei.
00:15:49: Wagen wir einen kleinen Blick in die Zukunft?
00:15:51: Wie stellen sich denn die Uni Kiel oder auch das Studentenwerk Schleswig-Holstein in zehn Jahren, also zwanzig, sechsunddreißig vor?
00:15:57: Wie
00:15:58: stelle ich uns vor?
00:15:59: Die Finanzierung muss gesichert sein.
00:16:01: Wir haben ... Oder sind am Beginn eines schwierigen Fahrwassers, finde ich.
00:16:07: Ich kann über viele Jahre zurückblicken und die letzten ein, zwei Jahre Da haben sich die Anzeichen vermehrt, dass es schwieriger wird.
00:16:16: Also sei es das Land selber nicht mehr so viel Geld hat!
00:16:21: Es werden schon klar Prioritäten gesetzt.
00:16:23: also wir haben eine Superförderung durch das land im bereich wohnen und auch jetzt in der allgemeinen Unterstützung.
00:16:29: aber ich befürchte, dass ähnlich wie in anderen bundesländern die Semesterbeiträge noch steigen werden weil einfach die Allgemeinkosten zu hoch werden.
00:16:38: Die Personalkürsten wären zu hoch Und da muss sich das Land auch nochmal positionieren, denke ich.
00:16:44: Also will man diesen Standard halten den wir aktuell haben der gut ist aber ich finde noch ausbauffähig ist und ich finde auch dass die Lage der Studierenden sich nicht verbessert sondern verschlechtert und deshalb ist es dringend notwendig dass das Studentenwerk da weiterhin den Studierende zur Seite stehen kann.
00:17:05: Aber es kann es auch nur in der Form wenn tatsächlich die Finanzierung gesichert ist Und das wird ein Thema der nächsten Jahre sein.
00:17:12: Wie setzt sich denn die Finanzierung zusammen so ganz grob?
00:17:15: Ja, also wir haben... Ich fange mal an bei dem Semesterbeitrag.
00:17:18: Das ist noch immer einer der niedrigsten bundesweit.
00:17:22: Wir liegen im Augenblick bei neunundachtzig Euro.
00:17:24: Es gibt Bundesländer da liegen sie schon bei hundert und fünfzig Euro.
00:17:27: Also da liegen wirklich... Da ist eine große Spanne.
00:17:32: Ansonsten bekommen wir eine Förderung vom Land.
00:17:34: Wir haben die Semesterbeiträge.
00:17:36: Wir haben zum Beispiel im Bereich der Kitas werden wir von den Kommunen eins zu eins gefördert.
00:17:42: Das heißt, also da gehen keine Studierendenbeiträge rein und auch kein Unterstützung des Landes.
00:17:48: Der Bereich BAföG ist auch eins zu eines gefördert durchs Land.
00:17:52: Also von daher ist es so ein Blumstrauß
00:17:54: auch einen Blumenstaus an Angeboten, den Sie da mit sich bringen.
00:17:58: An Angebot und Förderung!
00:18:01: Da resultiert ja auch einiges draus.
00:18:03: Genau, kommen wir jetzt zu meiner Lieblingsrubrik.
00:18:06: Ich hatte es schon mal im Voraus angekündigt aber wir kommen jetzt zum Satz.
00:18:11: Die CHU ist exzellentweil und dann würde ich sie einmal bitten denen zu beenden für mich.
00:18:16: weil es ein toller Standort ist.
00:18:17: Ich glaube, es gibt ganz viele engagierte Professoren und Professorinnen die diese Excellence-Initiative nach vorne treiben.
00:18:25: Und es gibt viele Studierende, die da auch gerne mitarbeiten wollen, die dort gerne partizipieren wollen.
00:18:31: Von daher ist die CO einfach excellent!
00:18:34: Das nenne ich mein Schlusswort.
00:18:35: Vielen herzlichen Dank für Ihre Zeit.
00:18:37: Sehr
00:18:37: gerne!
00:18:37: Vielen
00:18:37: Dank für Eure Aufmerksamkeit fürs Zuhören und ich freue mich aufs nächste Mal.
00:18:43: Tschüss!
00:18:45: Die CAU auf Kurs zur Spitzenuniversität.
00:18:48: Ein Podcast
00:18:49: der Christian Albrechts-Universität zu Kiel
00:18:51: in Kooperation mit dem Campus
00:18:53: Radio
00:18:54: Kiel.
00:18:55: Moderiert hat die heutige Folge Maximilian Hofmeister In der Redaktion Aria Avevoa,
00:19:03: Lina Welz
00:19:04: und Jonas
00:19:05: Richter.
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